TA的每日心情 | 擦汗 2020-7-15 17:06 |
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【导演】:Ray L. Birdwhistell
【主演】:
【标签】: 短片
【制片地区/国家】:美国
【年份】:1971
【语言】:
【上映时间】:
【片长】: 34
【原名】:MICROCULTURAL INCIDENTS IN TEN ZOOS
【又名】:
【评分】:豆瓣:0 ,IMDB:
【IMDb链接】: [url=http://www.imdb.com/title/][/url]
在这部MICROCULTURAL INCIDENTS IN TEN ZOOS短片片中,Ray Birdwhistell begann die Entwicklung der 'Cinesics' vor über
25 Jahren, indem er die naturwissenschaftliche Methode der Be-
obachtung und Analyse auf die Untersuchung der menschlichen
Bewegung, des Gesichtsausdrucks und der Gestik anzuwenden
begann. Seither hat er die Popularisierung seiner Untersuchungs-
ergebnisse unter dem Stichwort 'Körpersprache' ertragen müssen,
das allerdings seiner Vision vielschichtiger Kommunikationsmu-
ster, verwoben in einer glänzenden Struktur menschlicher Bezie-
hungen in keiner Weise gerecht wird. Birdwhistell arbeitete am
Eastern Pennsylvania Psychiatric Institute als Wissenschaftierund
in Stanford mit einem Team aus verschiedenen Disziplinen an der
Untersuchung von Kommunikationsstrukturen auf akustischen,
visuellen, fühlbaren, Geschmacks- und Geruchs-Bahnen und der
Beziehung dieser Kommunikation zur Kultur. "Ist die Kommuni-
kation ein natürlicher Zustand des Menschen? " fragt er. Was ist
die Wahrheit unserer Gattung? Wie können wir sie herausfinden?
Obwohl der Film sich direkt mit diesen großen Fragen beschäf-
tigt, behandelt MICROCULTURAL INC1DENTS IN 10 ZOOS
in direkter Weise die Mikro-Welt der sozialen Interaktion von Mi-
nute zu Minute oder Sekunde zu Sekunde. Wir sehen Birdwhistell,
dick eingemummt gegen die Kälte, durch einen englischen Zoo
streifen, wo ein Vater, umgeben von der Bewunderung seiner
frau und Kinder, zur Eule und zum Elephant wie zu seinesglei-
chen spricht. Nach einem Aufenthalt in Frankreich, wo eigensin-
nige Kinder immer wieder ihre Hände abwischen, nachdem sie den
Elephanten gefüttert haben, kommen wir nach Rom, wo die Zoo-
besucher abwechselnd sich selbst und die Tiere füttern und mit
ihren Gesten die geschwungenen Bewegungen des Elephanten-
russels imitieren. In Indien stellt sich Verwirrung ein; Birdwhistell
und Van Vlack filmen in verschiedenen Zoos, aber das konstante
Llement scheint die Gleichgültigkeit gegenüber dem Elephanten
als Besichtigungsobjekt zu sein; eher ist der Elephant dazu da,
daß man auf ihm reitet, ihm Opfer darbringt usw. In Hong Kong
halten höfliche Chinesen Abstand vom Elephanten; in Tokyo be-
nutzt ihn eine Gruppe von Japanern als Foto-Hintergrund. Wieder
zurück in den Vereinigten Staaten werfen Teenager aus San Fran-
cisco dem Elephanten Futter zu, wie sie bei einem Karneval Geld-
stücke in eine Schale werfen würden. Eltern aus Philadelphia ent-
ziehen sich ihren Verpflichtungen, indem sie ihre Nachkommen-
schaft am Elephantenkäfig vorbeitragen oder auf das Tier zeigen
(aber nicht direkt); manchmal ziehen sie auch den Zoo-Führer der
direkten Beobachtung vor.
"Das Filmen gab uns direkten Aufschluß über uns selbst als Beob-
ter und Filmemacher", bemerkt Birdwhistell. Van Vlack hörte auf
zu filmen (d.h. zu beobachten) bei einer Straßenszene, an die sich
ein 'pick-up' anschloß. Danach wandte er seine Kamera einem Po-
lizisten zu, einem beruhigenden Vertreter von 'Law and Order'.
Emile de Brigard in einer Programmnotiz des Whitney Museum of
American Art, New York.
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