在这部Rote Erde Weißer Schnee纪录片片中,Der Traktor, Sinnbild des technischen Fortschritts und zugleich Bindeglied der langjährigen Österreich-Nigeria Patenschaft, will nicht in Gang kommen. Die Ernte ist in Gefahr. Also macht sich eine österreichische Abordnung auf den Weg zum Heimatort des katholischen Pfarrers Sabinus im ehemaligen Biafra. Darunter ist auch der Vater der Regisseurin, der durch die Bilder von hungernden Kindern während des Biafra-Krieges Ende der 1960er Jahre an seiner christlichen Ehre gepackt wurde und seither Hilfe leistet. Während der Vater mit seinen Kollegen von der Kirchengemeinde den defekten Traktor auseinandernimmt und gutgemeinte Goodies an die örtliche Jugend verteilt, erkundet die Tochter mit ihrer Kamera das Gelände. Ethnografische Beobachtungen mischen sich mit persönlichen Erinnerungsbildern. Immer deutlicher tritt ein Geflecht von Abhängigkeiten hervor – und eine Tochter-Vater-Beziehung, die zwischen Sprachlosigkeit, Distanz und Hingezogenheit schwankt.